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Die Faszie – das Aschenputtel unter den Körpergeweben

 

In den letzten Jahren ist das Fasziengewebe immer stärker in den wissenschaftlichen Fokus gerückt. Wenn gleich andere Gewebe des menschlichen Organismus wie die Muskulatur, der Knochen oder der Gelenkknorpel mittlerweile gut erforscht sind, führte die Faszie (lat. fascia = Band, umhüllendes Bindegewebe) eher ein stiefmütterliches Dasein und galt eher als passives Gerüst und Füllmaterial. Dabei haben wir dieses Gewebe schon häufig gesehen. Faszien sind nämlich feine, feste bindegewebige Häute, die zum Beispiel die Muskulatur umkleiden, sie durchdringen und von anderen Gewebsarten abgrenzen. Gleichzeitig geben sie dieser eine räumliche Struktur und Form. Man findet sie aber auch als Umhüllung der Knochen, der inneren Organe und auch der Nerven. Auch beim Ableiten der Lymphflüssigkeit erfüllt sie eine Aufgabe. Besonderes Interesse haben die Wissenschaftler jedoch an dem Thema: Fasziengewebe als Ort der Schmerzentstehung und der Schmerzfortleitung.

 

Mehrere Schulen haben sich bereits mit der Faszientherapie in unterschiedlicher Intensität beschäftigt. Besonders Dr. Stephen Typaldos (us-amerikanischer Arzt, 1957 – 2006) ist jedoch das von ihm entwickelte Fasziendistorsionsmodell (FDM) zu verdanken, welches er in den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts aus empirischen Beobachtungen seiner Patienten heraus entwickelte.  Er stellte dabei die Krankheitsgeschichte des Patienten (genau zuhören) verbunden mit seiner typischen Schmerzgestik (genau zusehen) in den Mittelpunkt. Daraus leitete er für die unterschiedlichsten Körperregionen gezielte manuelle Behandlungstechniken am Bewegungsapparat ab, die erstaunlich schnell wirksam waren und zu einer Schmerzlinderung beitrugen. Dabei war es unerheblich, ob die Beschwerden durch kürzlich erlittene Unfallereignisse herrührten oder bereits seit Jahren bestanden.

 

Zahlreiche Veröffentlichungen in Fachzeitschriften folgten. Darüber hinaus schrieb Typaldos mehrere Bücher über das Fasziendistorsionsmodell und fand dadurch zunehmend weltweite Beachtung.

 

Zertifizierte Ärzte und Physiotherapeuten sind in der Lage, die veränderten Faszien in ihre ursprüngliche Position zurück zu bringen, um damit wieder eine normale Beweglichkeit und Gelenkfunktion zu gewährleisten sowie eine Schmerzbesserung für ihre Patienten zu erlangen.

 

René Radtke

(Orthopäde und Unfallchirurg, Faszientherapeut)

 

(weitere Informationen finden Sie auch hier: Therapie - FDM)

 

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